Alternativen zur Lasik Operation

Alternativen zum Lasik Verfahren

Heutzutage gibt es, neben den klassischen etablierten Verfahren wie Brille und Kontaktlinsen, mehrere empfehlenswerte und völlig ungefährliche Methoden, um eine Sehschwäche zu beheben. Zwei wollen wir in diesem Blogbeitrag vorstellen: das Lasik Verfahren und die Nacht-Kontaktlinse, die mittlerweile als eine gerne genutzte Alternative für die Lasik Operation gilt. Ihr Vorteil: Sie ist nahezu risikofrei.

Das Lasik Verfahren zur Behebung einer Fehlsichtigkeit

Wer seine Sehstärke mithilfe einer Lasik Operation verbessern möchte, erhält in einfachen Worten ausgedrückt eine Operation mit einem Laser. Es wird ein Schnitt gemacht, Gewebe abgetragen und somit die Krümmung der Hornhaut geändert. Es handelt sich um die am weitesten verbreitete Methode zur Verringerung einer Sehschwäche, sowohl Kurzsichtigkeit als auch Weitsichtigkeit können bei einem derartigen kleinen Eingriff in kurzer Zeit korrigiert werden. Das Ergebnis ist in fast allen Fällen so erfreulich, dass der Operierte im Anschluss dauerhaft keine Brille und keine Kontaktlinsen mehr benötigt. Der Vorgang kann wie folgt beschrieben werden: Das Auge wird mithilfe von Tropfen lokal betäubt. Im Anschluss erfolgt ein Schnitt mit einem Laser oder Mikrokeratom (Skalpell) in die Hornhaut. Durch die Anwendung der Lasers wird die Fehlsichtigkeit behoben. Der Operierte verspürt in den meisten Fällen kaum Schmerzen während und auch nach der Operation und erholt sich schnell von diesem Eingriff. Millionen von derartigen Operationen werden jedes Jahr weltweit erfolgreich abgehalten. Leider ergeben sich während und nach der OP aber auch Probleme. In vielen Fällen kommt es zu neuen Fehlsichtigkeiten einige Jahre nach der OP, so das wieder in irgend einer Weise nach korrigiert werden muss. Doch es gibt mittlerweile hervorragende Lasik Operation Alternativen, die einem deutlich geringeren Risiko unterliegen.

Lasik Operation Alternativen: Die Nacht-Kontaktlinse

Bei einer Nacht-Kontaktlinse mag der eine oder andere Leser dieses Blogs an eine normale Kontaktlinse denken, die man sowohl am Tag als auch in der Nacht trägt. Doch tatsächlich ist mit dieser Alternative zur Lasik Operation gemeint, so dass der Nutzer sie nur in der Nacht einsetzt. Diese Linsen sind so gestaltet, dass sie die Hornhaut mit einem sanften Druck( Kapillarkräfte) verändern können. Als Folge wird eine Sehschwäche behoben (Kurz-, Weit-, Stab- und Altersichtigkeit). Die Kapillarkräfte (Flüssigkeitskräfte), die zwischen Nachtlinse und Hornhaut wirken, müssen über einen längeren Zeitraum (über Nacht während der Schlafphase) ausgeübt werden. Als Folge wird der Brillenträger oder Kontaktlinsenträger am folgenden Tag keine Sehhilfe mehr benötigen. Ohne Einschränkung. Die Korrektion hält bis tief in die nächste Nacht. Die Nachtlinsen werden in der Regel jede Nacht getragen, viele gerade langjährige Linsenträger, reicht ein Tragen alle 2 bis 3 Nächte.

Die Vorteile der Nachtlinse

Das Verfahren der Nachtlinse gibt es seit ca. 40 Jahren. Es trat in Europa seines Siegeszug vor ca. 16 Jahren an. Gerade in den Niederlanden hat es sich explosionsartig verbreitet. Aber auch Länder wie England, Italien Spanien und Frankreich lieben diese Verfahren. Die in Deutschland immer beliebter werdende Methode eine Sehschwäche mit einer Nachtlinse zu korrigieren hat viele Vorteile. Es ist keine Operation notwendig, während des Schlafens bemerkt der Nutzer diese spezielle Linse nicht und tagsüber braucht er keine Sehhilfe mehr. Eine komfortablere und alltagstauglichere Lösung gibt es kaum. Ein weiterer Vorteil ist die Eindämmung der Kurzsichtigkeit. Durch das Tragen von Nachtlinsen wird die Fortentwicklung der Kurzsichtigkeit zu einem großen Teil gestoppt oder zumindest stark ausgebremst. Die Risiken einer Nachtlinse liegen statistisch deutlich unter denen von klassischen harten oder weichen Kontaktlinsen. Beachtet werden sollte allerdings Folgendes: Die hier beschriebenen speziellen Kontaktlinsen für die Nacht sind ein medizinisches Produkt. Sie sollten von einem zertifizierten Spezialisten angepasst und regelmäßig kontrolliert werden. Wissenswertes zu erfahren ist auch auf unserer Webseite zum Thema Nacht-Kontaktlinsen. Unter den Lasik Operation Alternativen ist die Nachtlinse ohne Einschränkung auch aufgrund ihrer einfachen Nutzung am meisten zu empfehlen.

Fazit zum Lasik Verfahren und der alternativen Nachtkontaktlinse

Der große Vorteil einer speziellen medizinischen Nachtlinse ist ihre einfache Nutzung. Dass keine Operation notwendig ist, vor der sich viele Menschen mit Sicherheit ein wenig fürchten, hat einen großen Reiz. Wenn es überhaupt einen kleinen Nachteil gibt, dann den, dass bei der Lasik Operation die Sehschwäche vollkommen behoben wird, bei der Nachtlinse jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum. Wer sie in der Nacht nicht mehr trägt, wird wieder auf seine gewohnte Sehhilfe zurückgreifen müssen.  Allerdings reicht es bereits vielen Nutzern, tagsüber ohne Brille und normale Kontaktlinsen den alltäglichen Tätigkeiten nachgehen zu können. Letztlich muss jeder Interessierte selbst entscheiden für welche Methode er/sie sich entscheidet.

Sehschwäche im Schlaf korrigieren | Die Nachtlinse 

Eine Nachtlinse ist eine Kontaktlinse, die in der Nacht getragen wird und über Nacht zur einer Verbesserung der Sehstärke beiträgt. Diese Beschreibung mag im ersten Moment ein wenig irritieren, denn wer muss nachts schon klar sehen?

Tatsächlich korrigiert die Nachtlinse jedoch während der Stunden des Schlafes die Sehschwäche des Trägers, sie wird aus diesem Grund nicht tagsüber getragen. Wer sie nutzt, kann am folgenden Tag ohne Kontaktlinse und natürlich auch ohne Brille durch den Tag gehen und hat ein angenehmeres Leben ohne Einschränkungen durch die bisher genutzten Sehhilfen.

Das Prinzip der Kontaktlinse für die Nacht

Die Besonderheit einer Kontaktlinse für die Nacht ist ihre Art, wie sie auf der Hornhaut sitzt. Sie passt diese an und formt das kurzsichtige Auge während des Schlafens zu einem normalsichtigen Auge. Dieses Prinzip führt dazu, dass der Träger tagsüber keine Probleme mit dem Sehen mehr hat und als Folge nicht mehr auf Hilfsmittel angewiesen ist. Wichtig zu wissen ist natürlich, dass dieses Verfahren dem Auge auf keinen Fall schadet: Im Gegenteil, die Kurzsichtigkeit wird stabilisiert. Oder anders ausgedrückt: Sie verschwindet für mehrere Stunden. Man kann also nicht von einem dauerhaften Eingriff wie dem Lasik-Verfahren sprechen, der theoretisch immer Nebenwirkungen haben könnte.

Die Vorteile und die Nachteile gegenüber normalen Kontaktlinsen

Die Nachtlinse ist teurer als eine normale Kontaktlinse, vergleichbar mit Ein-Tageskontaktlinsen, das ist ein Nachteil der Nachtlinse im Vergleich zu der handelsüblichen Kontaktlinse. Doch die Vorteile überwiegen bei jedem Träger: Jeder kurzsichtige Mensch träumt doch letztlich davon, dass er die Tage ohne eine Sehhilfe verbringen kann. Die hier beschriebene Nachtlinse ist ideal, um sich diesen Traum zu erfüllen. Man merkt als Träger in der Nacht gar nicht, dass man eine derartige Kontaktlinse für die Nacht überhaupt im Auge hat und nach einer Weile, wenn sich das Auge auf den neuen Vorgang angepasst hat, nimmt man sie morgens heraus, geht ganz normal durch den Tag und setzt seine Linsen vor dem Schlafen wieder ein. Hier treffen Komfort und Funktionalität aufeinander. Die Alternative wäre eine Laser Operation mit dem Lasik Verfahren.  Diese wirkt bekanntermaßen dauerhaft und beendet Probleme mit der Kurzsichtigkeit, das ist ihr großer Vorteil. Doch die meisten Menschen fürchten sich de facto vor einer Operation am Auge und tragen als Folge doch lieber ihre Linsen oder ihre Brille. Für sie ist eine in der Nacht getragene Linse wesentlich angenehmer. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit Simply! Station und starten Sie Ihren Einstieg in ein Leben (zumindest tagsüber) ohne Sehhilfe!

Weshalb trotz aller Vorteile das hier beschriebene Prinzip in Deutschland nicht allzu bekannt ist

Eigentlich verwundert es ein wenig, dass das hier beschriebene Prinzip hierzulande nicht so bekannt ist. Die Vorteile überwiegen ohne Zweifel. Und die Nachteile sind kaum vorhanden , sofern nicht ein Brillenträger ohne jegliche Erfahrung beim Einsätzen von Kontaktlinsen sich für die Nachtlinsen entscheidet. Der unerfahrene Nutzer könnte den Nachteil haben, dass er oder sie eine Weile benötigen wird, bis keine Probleme beim Einsätzen der Linsen mehr bestehen, jedoch ist das Einsetzen der Linsen vergleichbar mit dem Einsetzen von Tageslinsen.  Aber das sei nur am Rande erwähnt. Geforscht wird mit dem hier beschriebenen Prinzip bereits seit vielen Jahrzehnten. In den Vereinigten Staaten,Kanada, Australien und auch in Europa haben bereits viele kurzsichtige Menschen sich dazu entschieden, ihren Problemen mit den Linsen für die Nacht zu begegnen. Seit einiger Zeit wird man auch in Deutschland vermehrt aufmerksam und die Anzahl der Nachtlinsenträger steigt stetig an.

Ein Fazit zum Thema “Linsen für die Nacht”

Die Linse für die Nacht ist ideal für alle kurzsichtigen Menschen. Sie hilft, denn sie behebt die Kurzsichtigkeit. Nun könnte man sagen, dass dies ja nur für einige Stunden und später für einen Tag geschieht, doch man muss ja letztlich nur für die Nacht die Linsen in sein Auge setzen und wird auch am folgenden Tag keine Probleme mit dem Sehen haben. Somit lohnt es sich über das hier beschriebene Prinzip einmal näher nachzudenken. Einfacher lässt es sich dieeigene Sehschwäche nicht korrigieren – und das auch noch angenehm und ohne jegliche Nebenwirkungen im Schlaf.

Der Zugang zu höchster Sauerstoffversorgung der Hornhaut erfordert ein Umdenken in der Anpassung von Kontaktlinsen. Hintergrund hierfür ist die gegenüber handelsüblichen Silikon-Hydrogel-Kontaktlinsen geänderte Beweglichkeit auf dem Auge.

Seit Jahrzehnten kennen wir Anpasser eigentlich nur die Frage: Harte oder weiche Linsen? Aber neben den bekannten Klassikern bzw. neben den Exoten wie den Komposit-, Skleral- oder Ortho-K-Linsen etablieren sich nun auch die Vollsilikon-Kontaktlinsen.

Die klassischen Linsengattungen haben bekannte Vor- aber eben auch Nachteile. Einen jeweiligen Vorteil erkauft man sich in der Regel durch die Akzeptanz entsprechender Nachteile. Die aus anderen Bereichen viel zitierte eierlegende Vollmilchsau gibt es auch in unserem Bereich nicht! Aber es gibt eine neu entwickelte Kontaktlinse, bei der die Vorteile deutlich überwiegen.

Welche Vorteile bietet die neue Kontaktlinse?

Sie vereint in idealer Weise die Vorteile der beiden zuvor genannten Linsengattungen. Allem voran bietet sie einen Dk/t-Wert von 670 barrer und damit die nahezu perfekte Sauerstoffversorgung der Hornhaut. Es gibt die Linsen für zwei verschiedene Tragemodi – als Dauertragelinse für bis zu 30 Tage und Nächte und als Tagestragelinse für bis zu 90 Tage.

Silikon zeichnet sich durch seine hervorragende Formstabilität und Abbildungsqualität im Material aus. Darüber hinaus hat es mit 938 barrer eine extrem hohe Sauerstoffdurchlässigkeit.
In der Regel beurteilen wir eine Kontaktlinse insbesondere vor dem Hintergrund der Sauerstoffversorgung, der Benetzbarkeit und Wasserbindungsfähigkeit sowie einer möglichen Ansammlung von Keimen, Zellpartikeln und sonstigen Stoffwechselprodukten zwischen der Hornhaut und der eigentlichen Kontaktlinse.

Eine weitere sehr wichtige Rolle spielt sicherlich der Tragekomfort für den Anwender. Traum eines jeden Kontaktlinsenträgers und damit auch Anpassers ist natürlich die Linse, die sofort und von Anbeginn an von jedem Träger als angenehm, komfortabel oder gar erfrischend wahrgenommen wird. Mal davon abgesehen, dass es sich hierbei um rein subjektive Kriterien handelt, ist eine Zielsetzung in der Form einer möglichst kurzen Eingewöhnungszeit sicherlich pragmatischer.

Je nachdem, welche Vorteile eine einzelne Kontaktlinse bietet, steigt oder sinkt die Akzeptanz für eine Eingewöhnungszeit. Man denke in diesem Zusammenhang nur an Hartlinsen.

Die Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff kann zwangsläufig nur durch das Material direkt oder durch den in der Tränenflüssigkeit befindlichen Sauerstoffanteil geschehen. Neben einer ständig verbesserten Sauerstoffversorgung der Materialien, die die erstgenannte Alternative ermöglichen, hat es sich etabliert, die Sauerstoffversorgung durch einen entsprechend angeregten Austausch der Tränenflüssigkeit zu gewährleisten.

Die Voll-Silikon-Kontaktlinse stellt eine Alternative zur Hartlinse dar.

Um auf diesem Wege eine zumindest ausreichende Versorgung hinzubekommen, gilt seit Jahrzehnten eine gute Beweglichkeit und Unterspülung der Kontaktlinse auf dem Auge als Indiz. Jahrelang waren die Hartlinsen die einzige Option, um eine möglichst hohe Sauerstoffversorgung der Hornhaut zu gewährleisten.

Diesen und auch andere Vorteile der Hartlinse musste man sich jedoch über eine häufig sehr langwierige und nervenaufreibende Phase der Eingewöhnung erkaufen.

Die sogenannte Spontanverträglichkeit war dann das Gebot der Stunde, wenn es um Hydrogel-Linsen ging. Diesen Vorteil wiederum erkaufte man sich durch einen Mangel an Sauerstoffversorgung. Mit der Entwicklung der Hydrogel-Silikon-Linsen hat man versucht, hier eine entsprechende Balance hinzubekommen.

Die Vorteile des Silikons (hohe Sauerstoffdurchlässigkeit) sollten mit denen des Hydrogels (hohe Spontanverträglichkeit) kombiniert werden. Die Sauerstoffdurchdringung war nunmehr bereits deutlich besser, blieb aber immer noch weit hinter den Möglichkeiten zurück – dafür boten die Linsen jedoch eine hohe Spontanverträglichkeit.

Materialien und Methoden

Erst mit der Entwicklung der hier betrachteten Kontaktlinsen ist man nunmehr dabei, sich in neue Sphären zu begeben. Mit einer Sauerstoffpermeabilität von 938 barrer stellen sie alles bisher bekannte in den Schatten. Dieser Wert ist in der Tat so hoch, dass die Sauerstoffversorgung alleine durch das Material gewährleistet ist. Eine Bewegung der Linse im herkömmlichen Sinne ist somit gar nicht mehr erforderlich.

Ganz im Gegenteil: Selbst bei richtiger Anpassung kann es passieren, dass man eine schwache bis gar keine Bewegung der Linse mehr auf dem Auge hat. Es hat sich jedoch gezeigt, dass der durchaus noch vorhandene Austausch an Tränenflüssigkeit ausreichend ist, um etwaige Zellstoffe u. ä. abzutransportieren.

Dies auch noch in Verbindung mit der optimierten Geometrie der Linse die bei richtiger Anpassung für ein problemloses Tragen sorgt.

Sobald die Sommermonate näher rücken, machen wir uns zumeist auch viele Gedanken darüber, wie wir die wohl schönste Zeit des Jahres am sinnvollsten verbringen können.

Wenn gedanklich bereits die Koffer gepackt sind, kommt einigen sicherlich auch das Thema Kontaktlinsenin den Sinn.

Fragen, wie etwa: Viele stellen sich die Frage, ob man mit Kontaktlinsen ins Freibad gehen kann oder ob sie durch das Seewasser verschmutzt werden.

Im folgenden Artikel werden wir typische Sommerfragen rund um das Thema Kontaktlinsen abklären, sodass Sie einen schönen und unbeschwerten Urlaub samt Kontaktlinsen verbringen können.

Sind Kontaktlinsen mit Wasser verträglich?

Natürlich können Sie mit Ihren Kontaktlinsen auch in das Wasser gehen. Egal, ob im Meer oder im Pool, die Kontaktlinsen sollten keinesfalls fehlen. Damit Sie jedoch stets alles im Blick haben, gilt es, einige wesentliche Dinge dennoch zu beachten.

Empfehlenswert sind Kontaktlinsen mit einem sehr kurzen Austauschintervall. Im Idealfall handelt es sich bei den Linsen um sogenannte Tageslinsen.

Da die Tageslinsen auch sehr günstig in der Anschaffung sind, ist ein Verlust oder eine Beschädigung in solchen Fällen nicht weiter tragisch. Ein ganz bestimmtes Risiko kann jedoch nicht ganz ausgeschlossen werden, denn die Linsen sind gerade am Strand der großen Gefahr der Verunreinigung ausgesetzt.

Besonders bei Wochen- oder Monatslinsen sollte auf eine gründliche und sorgfältige Reinigung keinesfalls verzichtet werden.

Bei den Tageslinsen entfällt dieser Umstand natürlich. Wenn Sie noch keinerlei Erfahrungen mit Tageslinsen gesammelt haben, ist es sehr ratsam, diese im Vorfeld einige Tage zu testen.

Hygiene und Komfort -Auch im Sommerurlaub

Das wichtigste bei Kontaktlinsen ist sicherlich eine gründliche Pflege und Reinigung. Mit geeigneten Pflegemitteln können Sie relativ einfach und gewissenhaft diverse Schmutzpartikel von der Linse entfernen.

Wenn Sie eine Reise in ein südliches Land antreten, empfiehlt sich die Mitnahme von Lösungen, welche Peroxideenthalten. Diese Lösungen entfernen Bakterienum ein Vielfaches mehr als herkömmliche Pflegemittel. Die gründliche Reinigung der Kontaktlinsen ist jedoch auch nach einem entspannten Tag am Strand nicht zu vernachlässigen.Für diese Art der Anwendung sollten Sie jedoch die Packungsbeilage sehr gründlich lesen oder Ihren Kontaktlinsen-Experten bzw. Augenarzt fragen, denn zumeist muss die Lösung über mehrere Stunden einwirken und danach gründlich entfernt werden.

Es sollte zwar nicht extra erwähnt werden müssen, doch vor jedem Einsetzen der Linse sollten Sie sich auch die Hände waschen.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte für Kontaktlinsen im Sommer

Vorteile von Kontaktlinsen im Sommer

Der wohl größte Vorteil von Kontaktlinsen ist, dass sie damit die wohl größte Bewegungsfreiheit genießen können. Zudem ist ein Beschlagen wie bei der Brille nicht möglich.

Außerdem benötigen Sie auch keine Sonnenbrille mit einer Sehstärke. Generell sind Kontaktlinsen in den Sommermonaten kein Problem.

Sie sollten natürlich auch im Urlaub auf Hygieneachten, damit der Urlaub keine bösen Überraschungen bringt. Hygiene ist ein besonders wichtiges Thema, dass Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Zusammenfassend bleibt jedoch zu sagen: Mit Tageslinsen sind Sie im Urlaub in der Regel auf der sicheren Seite.

Ergebnisse der Studie

Der Tragekomfort bei der Voll-Silikon-Kontaktlinse ist nicht zu übertreffen.Die klinische Prüfung gehört mit 82 Probanden zu einer eher größeren Studien ihrer Art. Die Ergebnisse zeigten eine sehr gute Produktperformance. Bezüglich des Tragekomforts wurde von 94,8% der Probanden eine hervorragende Bewertung abgegeben.

96,1% der Probanden gaben im Bezug auf die Benetzung der Linsenoberfläche ein sehr gutes Urteil ab. In 99,3% der Fälle sind keine oder nur sehr geringe Ablagerungen aufgetreten. Es kam in keinem der untersuchten Fälle zu einer Infektion der Hornhaut.

Diese Erfahrungen können aus meiner Sicht vollumfänglich auf die Tagestragevariante übertragen werden. Besonders anzumerken ist, das auch Kinder und Jugendliche in die Studie mit einbezogen wurden.

Vergleich zu bereits etablierten Kontaktlinsen auf dem Markt

Beim Einsatz der Vollsilikon-Kontaktlinse zeigte sich aber gegenüber dem Verhalten von derzeit am Markt befindlichen Kontaktlinsen in der Tat ein anderes Verhalten bzgl. der Beweglichkeit auf dem Auge.

Wie zuvor beschrieben, wurde das Schwimmen der Kontaktlinse im Tränenfilm bisher immer als notwendig angesehen, da damit zum einen eine ausreichende Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff über den Tränenfilm gewährleistet wird. Zum anderen muss durch den Austausch des Tränenfilms ein Abtransport von abgeschilferten Zellen und Zellresten ermöglicht werden.

Die hier betrachteten Kontaktlinsen zeichnen sich jedoch häufig durch eine ausbleibende Beweglichkeit aus. Dies umso mehr, je steiler sie angepasst wurden. Auch bei paralleler Anpassung war dies partiell zu beobachten. Selbst bei geringer oder nicht vorhandener Bewegung wird die Hornhaut ausreichend mit Sauerstoff versorgt, da die Sauerstoffpermeabilität der Vollsilikon-Kontaktlinse mit einem Dk/t-Wert von 670 barrer um ein Vielfaches höher ist als bei herkömmlichen am Markt befindlichen Kontaktlinsen.

Damit ist eine Versorgung mit Sauerstoff über den Tränenfilmaustausch nicht länger nötig. Und selbst in diesen Fällen hat es sich gezeigt, dass der verbleibende Austausch des Tränenfilms immer noch ausreichend ist, um die Stoffwechselprodukte abzutransportieren.

Fazit

Das Infektions- sowie das Ablagerungsrisiko bei der Voll-Silikon-Kontaktlinse ist sehr gering. Dennoch gilt: Je flacher die Linsen angepasst werden, umso höher ist in der Regel ihre Beweglichkeit – was für diese Linsen jedoch weitestgehend unbedeutend ist!

Bei guter Compliance des Kontaktlinsenträgers wird es auch zu keinem erhöhten Infektionsrisiko durch eine Ansammlung von Bakterienoder Virenunter der Kontaktlinse kommen.

Diese Faktoren werden durch die Ergebnisse der klinischen Prüfung untermauert, die zeigte, dass es zu keinerlei Infektionen kam und auch die Ablagerungsneigung nur gering war.
Eine Linse aus dem gleichen Material und mit ähnlichen Parametern wird auch schon seit einiger Zeit erfolgreich als Verbandlinse nach Hornhaut-Verletzungen und OPs eingesetzt.

Medizinisch gesehen ist die Vollsilikon-Kontaktlinse ein großer Schritt zur weiteren Verbesserung der Augengesundheit. Die extrem hohe Sauerstoffdurchlässigkeit des Materials sorgt auch langfristig für eine gute Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff. Daher kann auch die geringe oder nicht vorhandene Beweglichkeit der Kontaktlinse – auch wenn sie im ersten Moment vielleicht ungewohnt ist – gut akzeptiert werden.

Aus Sicht der Anwender bietet sie darüber hinaus viele Vorteile in dem Bereich des Handlings, da sie durchaus als formstabil einzustufen ist und über einen Durchmesser von nur 13,2 mm verfügt.

Ein weiteres Plus ist die hohe Abbildungsqualität. Je nach individuellem Befinden und vorliegender Erfahrungen kann es zu Phasen der Eingewöhnung kommen. Diese können jedoch als akzeptabel kurz eingestuft werden. Beide Linsen eignen sich hervorragend für Kontaktlinseneinsteiger.

Leider sind die Linsen zunächst nur in einem Parametersatz (Basiskurve/Durchmesser) auf dem Markt, was zur Folge hat, dass noch nicht alle Hornhautgegebenheiten bedient werden können.

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