simply2013_image_spez12 (1)

Gerade im Kindes- und Jugendalter wird das Tragen einer Brille häufig als Einschränkung in der Bewegungsfreiheit empfunden. Sport, Raufen, Balgen, Nachlaufen, sind nicht mehr so ungezwungen möglich wie ohne Brille. Ebenso sinken die schulischen Leistungen, bis die Kurzsichtigkeit erkannt wird.

Aber auch gesundheitliche Aspekte sind ein Grund, die Entwicklung der Kurzsichtigkeit möglichst einzudämmen. Denn Kurzsichtigkeit bedeutet in der überwiegenden Zahl der Fälle eine Längenausdehnung des Auges. Durch diese Längenausdehnung gerät die Netzhaut unter Spannung. Dadurch kann es im Laufe des Lebens bei ungünstigen Umständen zu Rissen oder Ablösungen der Netzhaut kommen. Insgesamt steigt das Risiko für Netzhauterkrankungen.

Nicht zuletzt vermeidet eine erfolgreiche Myopie-Kontrolle eine eingeschränkte Berufswahl. Denn für Kurzsichtige wird der Berufswunsch Pilot oder Polizist häufig nicht in Erfüllung gehen. Weiterhin wird eine spätere eventuelle Laser-Operation bei hoher Kurzsichtigkeit deutlich risikoreicher. Auch unter diesen Gesichtspunkten ist es erstrebenswert, die Kurzsichtigkeit so gering wie möglich zu halten.

Viele Wissenschaftler, Ärzte, Optometristen und Augenoptiker haben sich in den letzten Jahren im Rahmen klinischer Studien und praktischer Arbeiten intensiv mit diesem Problem beschäftigt. Die Ergebnisse zeigen, dass es bei frühzeitigen Gegenmaßnahmen möglich ist, die negative Entwicklung zu stoppen oder zumindest deutlich zu verlangsamen.

Als Kontaktlinsenspezialist können wir auf verschiedene erprobte Verfahren und Kontaktlinsen zurückgreifen, mit denen wir für Ihr Kind eine optimale Lösung für die Kontrolle der beginnenden Kurzsichtigkeit entwickeln können.