Keratokonus-Linsen bei simply! Station

Unter Keratokonus versteht man eine seltene Erkrankung der Hornhaut. Diese Erkrankung führt zu einer starken Ausprägung der Kurzsichtigkeit wie auch der Hornhautverkrümmung in Verbindung mit einer irregulären Oberflächenstruktur.

Oft kommen in solchen Fällen nur aufwändig angefertigte harte Keratokonus-Kontaktlinsen in Frage. Neuerdings gibt es aber auch weiche Keratokonus-Kontaktlinsen mit deutlich verbessertem Tragekomfort.

Die Korrektion des Keratokonus mit Kontaktlinsen stellt an den Anpasser höchste Ansprüche. Aus einer Vielzahl verschiedener spezieller Geometrien muss er diejenige auswählen, welche für Ihren Keratokonus optimal ist. Die harten wie auch die weichen Kontaktlinsen gehören daher ausschliesslich in die Hand von erfahrenen Kontaktlinsenanpassern!

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Kontaktlinsensysteme für Keratokonus-Patienten. Die Auswahl des System treffen wir nach eingehender Untersuchung in Abstimmung mit dem Patienten.

Weiche Keratokonus Kontaktlinsen Grad 1 bis 2

Seit einiger Zeit ist eine Korrektur des Keratokonus auch mit weichen Kontaktlinsen möglich. Hie ist der Grad des Konus entscheidend (Grad 1 bis 2). Diese weichen Keratokonus-Kontaktlinsen verfügen über eine höhere Eigenstabilität und haben dadurch eine ähnliche Wirkungsweise wie eine harte Keratokonus Kontaktlinse.

Neueste Materialien aus Silikon Hydrogel Materialien verbessern die physiologische Verträglichkeit.

Komposit Keratokonus Kontaktlinsen

Die komposit Kontaktlinsen bestehen aus einem harten Kern und einem weichen Rand. Sie verbinden die gute Optik einer harten Kontaktlinse mit dem Tragekomfort einer Weichen.

Diese Linsen sind erst seit sehr kurzer Zeit in einem physiologisch brauchbaren Material verfügbar. Die Anpassung dieser Art von Kontaktlinsen gehört ausschließlich in Spezialisten-Hand.

Die Erfolge gerade bei Unverträglichkeit von harten Konus KL sind überzeugend.

Formstabile Keratokonus Kontaktlinsen

Formstabile Keratokonus Kontaktlinsen sind immer noch die erste Wahl bei einer nicht ausreichenden Brillenkorrektur oder bei einer zu schlechten Sehleistung mit weichen Kontaktlinsen. Bei richtiger Anpassung haben sie deutliche physiologische Vorteile.

Es gibt sie in vielen verschiedenen Parametren und Formen. Sie werden individuell gefertigt. Ausschlaggebend ist hier die vorliegende Hornhauttopographie (Landkarte des Auges).

Eine Besonderheit im Bereich der harten Kontaktlinsen sind die Skleral- bzw. Miniskleral-Kontaktlinsen. Sie stützen sich mit dem Rand auf der Bindhaut ab und überbrücken die erkrankte Hornhaut.